Projekt współfinansowany przez Unię Europejską z Europejskiego Funduszu Rozwoju Regionalnego w ramach Programu Interreg V-A Republika Czeska-Polska 2014-2020
Projekt je spolufinancován Evropskou unií z prostředků Evropského fondu pro regionální rozvoj v rámci Programu Interreg V-A Česká republika–Polsko 2014-2020

Naturforscherhaus

Das Naturforscherhaus (Dom Przyrodnika) in Hażlach entstand durch den Umbau eines alten Getreidespeichers aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die äußere Form des Gebäudes ist dabei im Wesentlichen unverändert geblieben.

Außen wurden einige Änderungen an der Fassade vorgenommen – es wurden neue Fenster und eine Eingangstür im Erdgeschoss eingebaut. Im Rahmen des Umbaus des alten Speichers zum Naturforscherhaus wurde auch das Gelände um das Gebäude herum neu gestaltet und optische aufgewertet, wodurch auch die Gemeinde Hażlach insgesamt attraktiver für Besucher wurde. Die so entstandene Kombination aus dem architektonischen Erbe des Teschener Schlesien und dem Reichtum seiner Natur ist touristisch von besonderem Interesse.

Im Erdgeschoss des Naturforscherhauses befindet sich eine ebenerdig und barrierefrei zugängliche Eingangshalle, die von der Ost- und Westseite des Gebäudes betreten werden kann. Von der Haupthalle erreicht man die Information/Kasse, die Toiletten sowie einen Aufzug und eine Treppe zu den oberen Etagen.

Die Ausstellung befindet sich im Ober- und Zwischengeschoss des Gebäudes. Sie beginnt mit einer kurzen großformatigen Projektion, die in die Thematik einführt. Großformatige Grafiken an den Wänden zeigen die frühesten Formen des landwirtschaftlichen Pflanzenbaus und dessen Entwicklung. In einem Schaukasten sind historische Werkzeuge ausgestellt, die von den Bauern verwendet wurden. Zur Ausstellung gibt es eine Audiobegleitung. Zunächst erfahren die Besucher Grundlegendes über die Geschichte der Landwirtschaft im Teschener Land, anschließend können sie in ein Zimmer eines Bauernhauses eintreten, dessen Inneres mit Möbeln, Geschirr und Dekorationsgegenständen rekonstruiert wurde.

Im weiteren Teil der Ausstellung befindet sich ein Multimedia-Tisch, der Exponate und Infografiken für Besucher verschiedener Altersstufen enthält. Durch Modelle, Exponate, multimediale Spiele und Infografiken werden die Besucher detailliert an das Thema „landwirtschaftliche Erzeugnisse und die Arten ihrer Aufbewahrung“ herangeführt.

Im folgenden Teil der Ausstellung befindet sich die Nachbildung eines alten Dorfladens.

Der zweite Teil der Ausstellung im Zwischengeschoss widmet sich der Imkerei und dem Jagdwesen. Sie beginnt mit einer großformatigen Projektion, die von Bienengeräuschen begleitet wird. Im zentralen Teil der Ausstellung befindet sich wiederum ein Multifunktionstisch mit multimedialen Elementen. Mit Infografiken und Touchscreens kann man sich detailliert über die Arbeit der Bienen sowie die Geschichte der Zucht und Haltung von Bienen in Polen von der Frühgeschichte bis in die heutige Zeit informieren. Der Tisch ist ein zweiteiliges szenografisches Element in Form einer vergrößerten Bienenwabe. Ergänzt wird die Ausstellung durch Infografiken, die Bienentrachtpflanzen sowie die Entwicklungsgeschichte der Bienenstöcke darstellen. Auch ein  Modell eines Bienenstocks ist zu sehen. Der zweite Teil der Ausstellung widmet sich der lokalen Fauna und Flora sowie dem Jagdwesen.

 

Draußen, in der Mitte des Geländes, liegt der Eingangsplatz, über den man zum  Naturforscherhaus gelangt; er dient zugleich als Freizeit- und Erholungsort. Auf dem Platz wurden Sitzgelegenheiten eingerichtet und ein Düsenfeld-Springbrunnen installiert, dessen Fläche dem Flusslauf der Olsa nachempfunden ist. In der nordwestlichen Ecke des Geländes wiederum befindet sich ein Garten der Sinne – ein Park aus kleinen, verschiedenfarbigen Erfahrungsflächen, zwischen denen gepflasterte Fußwege verlaufen. Bei einem Besuch im Garten der Sinne kann man auf einer Audio-Bank sitzen und den Stimmen von vier heimischen Vogelarten lauschen (Pirol, Buchfink, Amsel und Lerche), die Uhrzeit an einer Sonnenuhr ablesen, sich in einer Hängematte entspannen oder Dame spielen. Der Garten der Sinne ist mit einem Miniaturenpark verbunden, in dem Nachbildungen interessanter Gebäude aus dem Teschener Schlesien stehen, wie der Piastenturm, die Rotunde der Kapelle St. Nikolaus und St. Wenzel oder der Archeopark.

               Und noch eine Attraktion bietet das Naturforscherhaus: Beim Kauf eines Tickets, das auch für den Archeopark in Chotěbuz-Podobora (Tschechien) gilt, kann man Fahrräder ausleihen und auf dem Olsatal-Wanderweg unser schönes polnisch-tschechisches Grenzgebiet erkunden. Der Wanderweg bietet zwei Routen: Die kürzere führt vom Naturforscherhaus über Zamarski, Cieszyn (Teschen) bzw. Český Těšín (Tschechisch-Teschen) zum Archeopark in Chotěbuz-Podobora; die längere führt über die Strecke Hażlach – Kończyce Wielkie – Dębowiec – Ochaby Wielkie – Kończyce Małe – Zebrzydowice – Petrovice u Karviné – Karviná – Chotěbuz – Český Těšín – Cieszyn – Puńców – Dzięgielów – Zamarski – Hażlach. Die Fahrräder können im Naturforscherhaus ausgeliehen und entweder dort oder im Archeopark zurückgegeben werden.

 

Standort

Plac prof. Wiktora Wawrzyczka, Ecke Ulica Główna und Ulica Karnowiec

43-419 Hażlach

Gemeinde: Hażlach

Tourismusregion: Beskiden und Teschener Schlesien

Standort: Dorf

www.dolinaolzy.eu; www.domprzyrodnika.pl

E-Mail: domprzyrodnika@hazlach.pl

Facebook:

Telefon: +48 576542444

Ganzjährig geöffnet

 

Naturforscherhaus vor der Investition

Bezeichnung des Projekts:
Wędrówki Doliną Olzy/Toulky údolím Olše
CZ.11.2.45/0.0/0.0/15_003/0000303
Begünstigte des Projekts:
Gmina Hażlach i Muzeum Těšínska, příspěvková organizace

Hauptziel des Projekts ist, auf Grundlage des natürlichen und kulturellen Erbes des Olsa-Tals die grenzüberschreitende Entwicklung des Arbeitsmarkts in der Tourismusbranche zu fördern und ein neues, grenzüberschreitendes touristisches Angebot zu schaffen.

Das Projekt wird durch die Europäische Union aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung
im Rahmen des Programms Interreg V-A Tschechische Republik-Polen 2014–2020 kofinanziert.

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Muzeum Cieszyńskie
Hlavní tř. 115, 737 01
Český Těšín, Czechy
tel.: +420 558 761 211

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Urząd Gminy Hażlach
Główna 57
43-419, Hażlach
tel.: 33 856 94 79